Ahmed musste mit 19 Jahren sein Heimatland Algerien verlassen und immigrierte nach Paris. Während des Algerienkrieges war er dort bei der algerischen Befreiungsbewegung FLN aktiv und wurde in Folge sechs Monate inhaftiert. Anschließend kam er als politischer Flüchtling nach Deutschland.
Dort lernte er Renate kennen, sie bekamen drei gemeinsame Töchter und verbrachten 20 Jahre ihres Lebens miteinander, bevor Ahmed nach Algerien zurück kehrte. Eine der Töchter ist die Mutter der Regisseurin.
Die Dokumentation „Algérie Mon Amour“ beschreibt eine Reise nach Algerien auf der Suche nach der wahren Geschichte dieses Mannes, über den seine deutsche Verwandtschaft heute wenig Positives zu erzählen hat.
28 Jahre ist es nun her, dass Ahmed zurück nach Algerien ging.
Dreimal kam er danach zurück nach Deutschland, um seine deutsche Familie zu besuchen: Drei Begegnungen mit einem Großvater, die bei der Enkelin viele Fragen hinterließen.
 
Der Film dokumentiert die Reise von Nadja und Yasmina Wegfahrt, das Leben von Ahmed und porträtiert Algerien in seinen vielseitigen Facetten.
Als weitere Personen nehmen seine drei Töchter Chadia, Yasmina, Dounia und deren Mutter Renate Stellung zur Person und zum Leben mit Ahmed.
37 Min
Dokumentarfilm
Abschlussfilm | Bachelorfilm
Deutschland | Algerien
Regie:
Co-Regie:
Bildgestaltung:
Montage:
Originalton:
Mischung:

 

Nadja Wegfahrt
Theresa Maué
Theresa Maué
Nadja Wegfahrt, Theresa Maué, Sung-hyung Cho
Nadja Wegfahrt
Moritz Vierhaus

 

AWARDS
Hessischer Hochschulfilmpreis 2010
Nominierung für den Kamera Award des Internationalen Frauen Film Festivals Dortmund|Köln